FREIWILLIGE FEUERWEHR DROCHTERSEN
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Feuer, brennt Bauernhaus

Einsatz-Nr.: 06/2021

Alarmierung: 08.03.2021, 14:12 Uhr

Einsatzort: Drochtersermoor, Drochtersermoor

Eingesetzte Fahrzeuge: ELW 1, TLF 16/25, HLF 20/20, MTW

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Ein Feuer wütete am Montagnachmittag in einem 120 Jahre alten Bauernhaus in Drochtersermoor.

Die 58-jährige Bewohnerin ist unverletzt. Rund 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Stall.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 150 000 Euro. Kurz nach 14 Uhr war Erika Hagenah, die das Obergeschoss des Backsteinhauses bewohnt, mit ihren Hunden im Garten, um die Krokusse zu fotografieren. „Da sah ich plötzlich Qualm aus dem Dach.“ Sie sei sofort zum Nebengebäude, dem Haus ihrer Eltern gerannt, die die Feuerwehr informierten. „Dann bin ich ins Haus, in der Speisekammer brannte es aus der Wand. Ich hab‘ versucht, mit Wasser zu löschen, aber das ging gar nicht“, erzählt sie. Sie brachte ihre Kanarienvögel in Käfigen ins Freie – und konnte dann nur noch den Löscharbeiten zusehen. „Ich habe jetzt gar nichts mehr. Im letzten Sommer ist noch die Heizung neu gemacht worden. In diesem Haus bin ich geboren“, erzählt sie. Das Erdgeschoss des Hauses ist unbewohnt.

Die Brandursache sei noch unbekannt, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Arnd König. Das Feuer habe sich vermutlich vom Obergeschoss über den Spitzboden ausgebreitet. Flammen züngelten immer wieder aus dem Dach und den Fenstern des Obergeschosses, schwarze und weiße Rauchschwaden breiteten sich aus. Mit krachendem Lärm platzten in der Hitze die Dachpfannen aus Eternit ab. Die Feuerwehr aus Drochtersermoor, die ihren Sitz etwa 500 Meter entfernt vom Brandort hat, war bereits kurz nach der Alarmierung da, außerdem waren Feuerwehren aus Assel, Asselermoor, Hülll, Drochtersen, Drochtersermoor und die Drehleiter aus Stade im Einsatz.

Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden bis zum Abend hin, die Öltanks im Keller wurden gesichert, damit sie nicht im Löschwasser aufschwimmen. „Das Feuer war in den Zwischenwänden, wir haben die Dachhaut runtergenommen und Innenwände aufgebrechen, um an das Feuer zu kommen“, sagt Arnd König. „Es ist langwierig. Wir mussten mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern suchen. Wir haben auch noch aus Stade den Container mit Atemschutzgeräten nachgeordet“. Der Giebel steht noch. „Den direkt angrenzenden Stall konnten wir gerade noch rechtzeitig sichern, der blieb weitestgehend unbeschadet“. Im Stall lagern Heuballen für die Pferde, die an diesem Tag im Freien weideten.

Bericht: Katja Knappe (Stader Tageblatt)

Bilder: Ortsfeuerwehr Drochtersen